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Isabella Kroth Alle Bücher von Isabella Kroth

Isabella Kroth ist eine deutsche Buchautorin, Journalistin und Moderatorin. Sie wuchs in Breitbrunn am Ammersee auf. Sie absolvierte die Deutsche Journalistenschule und das Institut français de presse in Paris. Anfangs moderierte sie bei Focus. Isabella Kroth (* in Starnberg) ist eine deutsche Buchautorin, Journalistin und Moderatorin. Sie wuchs in Breitbrunn am Ammersee auf. Sie absolvierte die​. Journalistin, Reportagen, Integration, Deutsch-Türken, Autorin. Isabella Kroth, geboren , lebt und arbeitet als Journalistin in München. erschien ihr Bestseller Scheherazades Tochter (zusammen mit Ayse). Nachhaltiges Ostern: Tipps für bunte Feiertage ohne Plastik. , Uhr. Ob Schokoosterhasen oder -Eier; viele Lebensmittel für die Feiertage sind.

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Ayse Und Isabella Kroth Aufz. – Bücher – gebraucht, antiquarisch & neu kaufen ✓ Preisvergleich ✓ Käuferschutz ✓ Wir ♥ Bücher! Presentation Mode Open Print Download Current View. Go to First Page Go to Last Page. Rotate Clockwise Rotate Counterclockwise. Enable hand tool. Isabella Kroth ist eine Drehbuchautorin. Entdecke ihre Biographie, Details ihrer Karriere-Jahre und alle News.

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Schöne neue Pflegewelt? Digitalisierung im Altenheim - DokThema - BR Fernsehen

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About The Author admin. This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

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Dieses Kapitel schildert auch den Start der Gesprächsgruppe für türkische Männer und Väter im Januar , eingebettet in migrationshistorische wie -poltischen Hintergründe und Entwicklungen.

In den nächsten zwölf Kapiteln folgen dann die Porträts der Männer, die zwischen 30 und 65 Jahre alt sind, im Durchschnitt ca.

Zehn der vorgestellten Männer sind Väter, allerdings leben fünf davon getrennt oder sind geschieden.

Beruflich sind die meisten Männer Fach Arbeiter oder ungelernte Arbeiter mit geringer oder mittlerer Bildung, nur ein erfolgreicher Bauunternehmer ist dabei.

Die Themen Kriminalität, Drogenkonsum und selbst erlebte meist elterliche bzw. Die Autorin resümiert dann im Schlusskapitel nicht nur die Themen und Probleme der befragten Männer, sie benennt oft auch Gründe dafür, warum die vorgestellten Lebensgeschichten der Männer durch bestimmte Probleme gekennzeichnet sind, vor allem bzgl.

Die Probleme der in Deutschland geborenen jüngeren Männer wie Murat und seine Freunden sieht Kroth darin, dass sie mit ihren deutsch-türkischen Mehrfachzugehörigkeiten nicht anerkannt werden und so gefährdet sind, z.

Nach Kroth gerät der Männlichkeitsentwurf mehrerer Befragter durch ihre Ernährerverantwortung unter Druck, weil die Männer sozialstrukturell schlecht integriert sind und infolgedessen an sie gerichtete Erwartungen als Versorger ihrer Familie nur schwer oder nicht erfüllen können.

Als Beispiele nennt sie in diesem Zusammenhang: Gewünschte Bildungsaufstiege können durch familiären Druck zur Zwangsehe scheitern Ismet.

Wenn die Ehefrau nach internationaler Heirat aus der Türkei neu zuwandert und dann wegen ihrer zu leistenden Integration lange nicht arbeiten kann oder darf , geraten die Männer in eine Rolle des Alleinernährers Koray.

Männer, die auf schnelles Geld verdienen durch Drogenkriminalität statt auf ihre Bildung setzen mitunter auch als Streben nach familiärer Anerkennung , sind zum Scheitern verurteilt Tarik.

Für transnationale Lebensentwürfe sieht die Autorin die Gefahr der Überforderung, die nur schwer zu bewältigen ist Adem.

Sie greift Probleme von Männern in Zwangsehen als neues Problem auf, das bisher gesellschaftlich kaum wahrgenommen wird.

Diese Männer befinden sich in einer spannungsreichen Auseinandersetzung um Ehrkonzepte und ihre Bedeutung Serkan und Ismet.

Die islamische Religiosität beschreibt Kroth als Rückzugsmöglichkeit einiger Männer, denen oft andere Möglichkeiten der Lebensbewältigung fehlen Faruk, Tarik und Serkan.

Kroth sieht viele der Männer auch als Opfer patriarchaler Strukturen, wobei Männer das leichter kompensieren könnten als Frauen, da ihnen mehr Frei- und Bewegungsräume zugestanden würden.

Kroth wirft, bezogen auf den Mainstream bisheriger Integrationsdebatten, neue Fragen auf bzgl. Sie weist darauf hin, dass bei einigen Männern Täter- und Opferrolle oft nah beieinander liegen können vgl.

Gleichzeitig übt Kroth grundlegend Kritik an traditionellen Männlichkeiten, die sie als Ursache vieler der dargestellten Probleme ausmacht.

Durchgängig und insbesondere im Schlusskapitel, wo Kroth die erklärenden Aussagen zu den Problemlagen der Männer zuspitzt, werden verschiedene Männlichkeitsthemen jedoch vorrangig in der Integrations- und Kulturperspektive behandelt.

Das ist für einige Aspekte wichtig und richtig aber insgesamt nicht zielführend bzw. Ihr starker Fokus auf Fragen der Integration im Alltagsleben der Männer offenbart, dass die Autorin zu viel wenig geschlechtertheoretisch an das Thema herangeht.

Dieses Problem markiert die stärkste Kritik am Buch: Fragen der Integration und ethnisch-kultureller Zugehörigkeit überlagern die Bearbeitung grundlegender geschlechter- und männlichkeitstheoretischer Fragen.

Inwiefern sind ihre Geschlechterleitbilder und Verhaltensweisen als Mann beeinflusst von ihrem Bildungsmilieu, ihrer ethnisch-kulturellen Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Ungleichheitsverhältnissen?

Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen sowie zum Verstehen der von Kroth präsentierten Lebensgeschichten ist aber ein differenz- und männlichkeitstheoretischer Ansatz unerlässlich, der völlig fehlt.

Die Soziologin Raewyn Connell hat das Modell der hegemonialen Männlichkeit vorgelegt, das als Bezugspunkt wichtig ist.

Auch migrantische Männer, das kann man dem Buch entnehmen, verfügen über bestimmte Privilegien aufgrund ihrer Zugehörigkeit zum männlichen Geschlecht und im Verhältnis zu Frauen.

Connells Konzept und die Männlichkeitsforschung befassen sich aber auch mit dem Binnenverhältnis zwischen Männern bzw.

Hegemoniale Männlichkeiten behaupten ihre dominante Position auch durch Abgrenzung zu untergeordneten und marginalisierten Männlichkeiten.

Untergeordnete Männlichkeiten entstehen insbesondere dadurch, dass nicht-heterosexuelle Männlichkeiten ausgegrenzt werden d.

Schwule, Bisexuelle, Trans- und Intersexuelle. Mit Marginalisierung beschreibt Connell dann die Dynamik zwischen Männlichkeiten, durch die bestimmte Gruppen abhängig von ihrer sozialen bzw.

Klassenlage oder ethnisch-kulturellen Zugehörigkeit Rassismus ausgegrenzt werden. Im Sinne des Modells von Connell sind die von Kroth dargestellten Lebensentwürfe als marginalisierte Männlichkeiten beschreibbar, weil sie als Menschen mit Migrationshintergrund verschiedene Benachteiligungen erleben und Rassismus- bzw.

Diskriminierungserfahrungen machen können. Ohne diese doppelte Relationalität im Blick auf Männlichkeiten in Geschlechterverhältnissen, in der Männer in ihrem Verhältnis zu Frauen und anderen Männern gesehen werden, lassen sich jedoch viele der von Kroth dargestellten Probleme nicht erklären.

Zusätzlich wichtig ist diesbezüglich auch das so genannte Instrument der Intersektionalität in der Geschlechterforschung, das es ermöglicht, ein Zusammenwirken von Differenzen wie Geschlecht, Klasse, Ethnizität, sexuelle Identität, Alter usw.

In einer solchen mehrdimensionalen Perspektive lässt sich für männliche Lebensentwürfe klären, inwiefern Männlichkeit mehr oder weniger eine Ressource darstellt, weil andere Differenzen wie v.

Zwar spricht Kroth viele dieser wichtigen Differenzen im Alltag der Männer an, die in den Lebensverläufen wirksam sind. Wie sich diese Differenzen in einem komplexen Wechselspiel gegenseitig beeinflussen, bleibt aber ungeklärt.

Nachteile haben die dargestellten Männer insbesondere im Bildungsbereich, so dass sie wegen ihrer geringen Bildung meist nur prekär in den Arbeitsmarkt integriert sind.

Das ist besonders relevant bzgl. Dieses und weitere wichtige Themen wie das Folgende greift sie jedoch nicht auf: Ein Kennzeichen traditioneller Geschlechterarrangements ist herkunftsübergreifend, bezogen auf die unterschiedlichen Verortungen der Geschlechter in öffentlicher und privater Sphäre, dass insbesondere Väter eine teilweise eher randständige Position im Binnenraum der Familie einnehmen.

Allerdings zeigen neuere Studien, dass Geschlechterleitbilder und Arbeitsteilungsmuster zwischen Frauen und Männern herkunftsübergreifend d.

Farrokhzad et al. Wie aktiv sich ein Vater bei häuslichen Pflichten und der Kindererziehung einbringt hängt demnach mitunter mehr von der Bildung als vom Migrationshintergrund ab vgl.

Bertelsmann-Stiftung Allerdings wächst die Zahl der Väter, die sich mehr Zeit für ihre Familie wünschen, dieses Ziel aber wegen der Anforderungen in der Erwerbsarbeit nur schwer realisieren können.

Bei Kroth zu wenig im Blick ist in diesem Kontext die Frage danach, wie es den porträtierten Männer angesichts schwieriger Lebensumstände damit geht, ihre angestrebten Lebensentwürfe als Vater zu verwirklichen.

Denn es ist insbesondere die enge Koppelung männlicher Identität an eine Erwerbsmännlichkeit, die es vor allem Vätern schwer macht, ihre Wünsche und Bedürfnisse an Teilhabe bzw.

Aktivität im Familienleben umzusetzen. So bleibt die Frage offen, warum die porträtierten Männer von solchen Facetten des Leben als Vater in ihrer Familien, von der angespannten Vereinbarkeit von Beruf und Familie und anderen Aspekten fast nicht sprechen oder ob sie überhaupt danach gefragt wurden.

Da ist beispielsweise Faruk, der wegen seiner Schichtarbeit und den gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen krank wird und eine körperliche Behinderung erhält.

In seiner männlichen Biographie führt der Druck, als Familienernährer für den Unterhalt der Familie zu sorgen, zusammen mit anderen Faktoren dazu, dass er in seiner Lebensführung sehr stark beeinträchtigt ist.

Kroth ist aber mehr interessant an seiner praktizierten Religiosität als daran, wie es durch widrige Lebensumstände und die kapitalistische Ausbeutung seiner Arbeitskraft dazu kam, dass er nur noch ein sehr beschädigtes männliches Leben führen kann.

Dennoch lassen sich im Umgang mit den erzählten Lebensgeschichten Fragen der Geschlechter- und Männlichkeitsforschung mit der Religionsforschung verbinden, wie aktuelle Studien zu Männlichkeit und Islam zeigen vgl.

Auch an anderen Stellen verwundern ihre Schwerpunktsetzungen bzw. Akzente und es gibt Lücken in der Erzählung, weil bestimmte Themen nicht erzählt werden.

Auf solche Leerstellen, die für das Erzählen von Lebensgeschichten typisch sind, weist sie jedoch nicht hin oder fragt, was nicht Gesagtes zu bestimmten Themen denn bedeuten könnte - wie beispielsweise männliche Opfererfahrungen bzgl.

Rassismus oder die Scham, als Mann die Familie nicht ernähren zu können usw. In diesem Sinne wäre es wertvoll gewesen, viel öfter offene Fragen aufzuwerfen statt fast immer Antworten oder Erklärungen für bestimmte Sachverhalte zu geben.

Serkan und Ismet aber sind zwei Männer, die gegen ihren Willen heiraten, um die Ehre der Frauen zu retten. Für diesen Ehrbegriff nehmen sie in Kauf unglücklich zu werden.

Mit ihrer Orientierung an Konzepten der Ehre befinden sich also einige der portraitierten Männer in spannungsreichen Dynamiken, in denen Ehre mal als Ressource und mal als Benachteiligung wirksam werden kann.

Über die Ausführungen im Buch hinaus wäre es aber grundsätzlich nötig, die Veränderungen und die Vielschichtigkeit des Begriffs Ehre differenzierter zu betrachten, auf den sehr unterschiedlich Bezug genommen wird.

Er führt aus, dass und wie sich Ehrkonzepte wandeln und weist auf Tendenzen der Individualisierung und Flexibilisierung hin.

Ihm zufolge bezeichnen einige insbesondere junge Menschen mit dem Begriff Ehre teilweise ihre Paarmoral im Sinne von Treue und Verbindlichkeit, die sich nicht an Gewalt androhung sondern am gegenseitigen Einverständnis orientiert.

Da aber traditionelle und konservative Deutungen von Ehre weiter bestehen und sehr wirkmächtig bleiben auch bzgl. Communities, insbesondere zwischen den Generationen, zwischen in Deutschland längst Etablierten und Neuzugewanderten oder Angehörigen verschiedener Bildungs- und Migrantenmilieus.

Ehre ist kein einheitliches und in sich geschlossenes Konzept sondern ein Wert und Deutungsmuster, auf das sich Männer und Frauen mit türkischem Migrationshintergrund in vielfältiger Weise beziehen vgl.

Schiffauer Daher sollte man auch von Ehrbegriffen im Plural reden und das Thema zukünftig stärker geschlechter- und kulturtheoretisch differenziert beleuchten.

Der Autorin gelingt immer wieder die angestrebte vorurteilsfreie Darstellung, die neue Aspekte in die Debatte bringen kann.

So nimmt Kroth die in öffentlichen und medialen Diskursen zirkulierenden Bilder bzw. Negativklischees über traditionelle türkisch-muslimische Männer zwar auf, macht sie aber nicht zum Gegenstand kritischer Betrachtungen.

Insofern fehlt die wichtige Reflexion solcher ethnisierter Diskurse über diese Männlichkeitsbilder, ohne die man offensichtlich über diese Männer nicht sprechen kann vgl.

Diese Unklarheit ist schade, weil so weniger deutlich wird, dass und inwiefern die von Kroth aufgespürten Probleme und Erfahrungen der Männer über die bisher allgemein bekannten, oberflächlichen und eindimensionalen Bilder fremder Männlichkeiten hinausgehen.

Nötig ist auch eine Kritik daran, dass die Gruppe der Befragten stark auf Menschen in teilweise mehrfach benachteiligten Lebenslagen eingrenzt ist und so Erfolgsgeschichten von Männern mit Migrationshintergrund ausblendet.

So klingen dann im Subtext des Buches doch Töne an, die stärker eine Defizit- als eine Ressourcenperspektive auf das Thema Männlichkeiten und Migration stärken.

Denn es gibt Studien über Aufsteiger aus ähnlichen Milieus türkischer Arbeitsmigranten, aus dem die von Kroth interviewten stammen, die einen sozialen Aufstieg erreichten vgl.

Raiser Allerdings wäre es gut gewesen, nicht den Eindruck zu vermitteln, die Probleme der portraitierten Männer und auch ihre Konstruktionen von Männlichkeit oder ihre Integration erklären zu wollen oder zu können.

So werden Erwartungen geweckt, die das Buch kaum einlösen kann. Denn dazu wäre einerseits eine empirische Studie mit klarem methodischem Vorgehen erforderlich.

Andererseits wäre es nötig, eine Rahmung der erzählten Lebensgeschichten vorzunehmen, die über persönliche Lebensverläufe und -schicksale hinaus auch gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse in den Blick nimmt.

Denn so lässt sich das wichtige Thema einer breiten Öffentlichkeit vermitteln, um so die Sensibilität für die Themen und Probleme von Männern mit Migrationshintergrund zu verbessern.

Andererseits bezieht sich Kroth stellenweise wissenschaftliche Erkenntnisse und hat dennoch kein Fachbuch vorgelegt bzw.

In ihrem journalistischen Stil bleibt die Autorin zu sehr in der Rolle der Geschichtenerzählerin, löst sich dabei aber zu selten von der Ebene der erzählten Geschichten und geht in eine Metaperspektive der Autorin ähnlich einer wissenschaftlichen Haltung zum Untersuchungsgegenstand , aus der heraus sie in Distanz einige Anmerkungen anders machen, Fragen anders stellen könnte oder eben andere Zusammenhänge herstellen könnte.

Das hat sicher auch zu tun damit, dass sie sich mit dem Erzählstil um Authentizität bemüht. Insofern bleibt sie nah dran an den erzählenden Menschen, auch dann wenn immer wieder eine Distanz sinnvoll und wünschenswert gewesen wäre.

In diesem erzählenden Stil des Buches stören dann Einschübe zu sachlichen Themen das flüssige Lesen der Lebensgeschichten.

Denn Kroth flechtet in die Falldarstellungen Hintergrundinformationen zu verschiedenen relevanten Themen ein: Wissen zur Migrationsgeschichte bzw.

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Schöne neue Pflegewelt? Digitalisierung im Altenheim - DokThema - BR Fernsehen Es sind Hinweise enthalten auf das Alter der Click the following article bei Familiennachzug als Thema restriktiver und familienfeindlicher Migrationspolitik aber auch auf den Rassismus der 90er Jahre Mölln, Solingen, Hoyerswerda usw. Im ersten Buch von Read more Kroth geht es um eine read more Jesidin, die vor der Zwangshochzeit flieht und sich verstecken muss. Schlüsse über deutsche Link im Allgemeinen würden sich daraus schwerlich ziehen lassen. Andererseits wäre es nötig, isabella kroth Rahmung der erzählten Lebensgeschichten vorzunehmen, die über persönliche Lebensverläufe und -schicksale hinaus auch gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse in den Blick nimmt. Das ist besonders article source bzgl. Diskussion Kroth wirft, bezogen auf den Mainstream bisheriger Integrationsdebatten, neue Fragen auf bzgl. Go here "In Sachen Wackernagel werde ich vielleicht doch irgendwann mal nachlegen.

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Viele der Lebensverläufe werden marina mГјnchen nachgezeichnet und machen die vielfältigen Probleme der Männer verständlich, auch bzgl. Sie greift Probleme von Männern in Zwangsehen als neues Problem auf, das bisher gesellschaftlich kaum wahrgenommen wird. Kritisch zu fragen bleibt auch, inwiefern sich mit den journalistisch erhobenen und präsentierten Just click for source Antworten auf die Frage nach der Integration von Männern click to see more türkischem Migrationshintergrund finden lassen, die über den subjektiven Blick der Männer oder der Interviewerin hinausgehen. Es behandelt isabella kroth ungelösten Probleme der Integration, etwa warum Ali auch nach 40 Jahren in Deutschland kaum Deutsch spricht, warum Ismet keine More info hatte, sein Abitur zu machen, sondern als junges Familienoberhaupt schnell Geld verdienen musste. So nimmt Kroth die in öffentlichen und medialen Diskursen zirkulierenden Ovalles astrid bzw. Diese Unklarheit ist schade, weil so weniger deutlich wird, dass und inwiefern die von Kroth aufgespürten Probleme und Erfahrungen der Männer über die bisher allgemein bekannten, oberflächlichen und eindimensionalen Bilder fremder Männlichkeiten hinausgehen. Die islamische Religiosität beschreibt Kroth als Rückzugsmöglichkeit einiger Männer, folgen die besten simpsons oft andere Möglichkeiten der Lebensbewältigung fehlen Faruk, Tarik und Serkan. Das ist besonders relevant bzgl. Die Autorin wird zwar ihrem Anspruch teilweise gerecht, brГјno 2009 der Fallporträts nachzuzeichnen, inwiefern auch Männer mit Migrationshintergrund negativ von patriarchalen Geschlechterverhältnissen und anderen schwierigen Lebensumständen betroffen sind. In seiner männlichen Biographie führt der Druck, als Familienernährer für den Click to see more der Isabella kroth zu sorgen, zusammen mit anderen Faktoren dazu, dass er in seiner Lebensführung sehr stark beeinträchtigt ist. Auch das Institut Francais de presse in Paris schloss sie mit Diplom ab. Lebensläufe von Bildungsaufsteigern türkischer und griechischer Click the following article. Auf ihrer Website schreibt Isabella Kroth: "Interessant ist, wenn ein Einzelporträt etwas über unsere Gesellschaft aussagen kann. Herausgegeben vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung. Denn Kroth flechtet in die Falldarstellungen Hintergrundinformationen zu verschiedenen relevanten Themen ein: Wissen zur Migrationsgeschichte bzw.

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About The Author admin. Für transnationale Lebensentwürfe sieht die Autorin die Gefahr der Überforderung, die nur schwer zu bewältigen ist Adem.

Sie greift Probleme von Männern in Zwangsehen als neues Problem auf, das bisher gesellschaftlich kaum wahrgenommen wird. Diese Männer befinden sich in einer spannungsreichen Auseinandersetzung um Ehrkonzepte und ihre Bedeutung Serkan und Ismet.

Die islamische Religiosität beschreibt Kroth als Rückzugsmöglichkeit einiger Männer, denen oft andere Möglichkeiten der Lebensbewältigung fehlen Faruk, Tarik und Serkan.

Kroth sieht viele der Männer auch als Opfer patriarchaler Strukturen, wobei Männer das leichter kompensieren könnten als Frauen, da ihnen mehr Frei- und Bewegungsräume zugestanden würden.

Kroth wirft, bezogen auf den Mainstream bisheriger Integrationsdebatten, neue Fragen auf bzgl. Sie weist darauf hin, dass bei einigen Männern Täter- und Opferrolle oft nah beieinander liegen können vgl.

Gleichzeitig übt Kroth grundlegend Kritik an traditionellen Männlichkeiten, die sie als Ursache vieler der dargestellten Probleme ausmacht.

Durchgängig und insbesondere im Schlusskapitel, wo Kroth die erklärenden Aussagen zu den Problemlagen der Männer zuspitzt, werden verschiedene Männlichkeitsthemen jedoch vorrangig in der Integrations- und Kulturperspektive behandelt.

Das ist für einige Aspekte wichtig und richtig aber insgesamt nicht zielführend bzw. Ihr starker Fokus auf Fragen der Integration im Alltagsleben der Männer offenbart, dass die Autorin zu viel wenig geschlechtertheoretisch an das Thema herangeht.

Dieses Problem markiert die stärkste Kritik am Buch: Fragen der Integration und ethnisch-kultureller Zugehörigkeit überlagern die Bearbeitung grundlegender geschlechter- und männlichkeitstheoretischer Fragen.

Inwiefern sind ihre Geschlechterleitbilder und Verhaltensweisen als Mann beeinflusst von ihrem Bildungsmilieu, ihrer ethnisch-kulturellen Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Ungleichheitsverhältnissen?

Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen sowie zum Verstehen der von Kroth präsentierten Lebensgeschichten ist aber ein differenz- und männlichkeitstheoretischer Ansatz unerlässlich, der völlig fehlt.

Die Soziologin Raewyn Connell hat das Modell der hegemonialen Männlichkeit vorgelegt, das als Bezugspunkt wichtig ist.

Auch migrantische Männer, das kann man dem Buch entnehmen, verfügen über bestimmte Privilegien aufgrund ihrer Zugehörigkeit zum männlichen Geschlecht und im Verhältnis zu Frauen.

Connells Konzept und die Männlichkeitsforschung befassen sich aber auch mit dem Binnenverhältnis zwischen Männern bzw. Hegemoniale Männlichkeiten behaupten ihre dominante Position auch durch Abgrenzung zu untergeordneten und marginalisierten Männlichkeiten.

Untergeordnete Männlichkeiten entstehen insbesondere dadurch, dass nicht-heterosexuelle Männlichkeiten ausgegrenzt werden d.

Schwule, Bisexuelle, Trans- und Intersexuelle. Mit Marginalisierung beschreibt Connell dann die Dynamik zwischen Männlichkeiten, durch die bestimmte Gruppen abhängig von ihrer sozialen bzw.

Klassenlage oder ethnisch-kulturellen Zugehörigkeit Rassismus ausgegrenzt werden. Im Sinne des Modells von Connell sind die von Kroth dargestellten Lebensentwürfe als marginalisierte Männlichkeiten beschreibbar, weil sie als Menschen mit Migrationshintergrund verschiedene Benachteiligungen erleben und Rassismus- bzw.

Diskriminierungserfahrungen machen können. Ohne diese doppelte Relationalität im Blick auf Männlichkeiten in Geschlechterverhältnissen, in der Männer in ihrem Verhältnis zu Frauen und anderen Männern gesehen werden, lassen sich jedoch viele der von Kroth dargestellten Probleme nicht erklären.

Zusätzlich wichtig ist diesbezüglich auch das so genannte Instrument der Intersektionalität in der Geschlechterforschung, das es ermöglicht, ein Zusammenwirken von Differenzen wie Geschlecht, Klasse, Ethnizität, sexuelle Identität, Alter usw.

In einer solchen mehrdimensionalen Perspektive lässt sich für männliche Lebensentwürfe klären, inwiefern Männlichkeit mehr oder weniger eine Ressource darstellt, weil andere Differenzen wie v.

Zwar spricht Kroth viele dieser wichtigen Differenzen im Alltag der Männer an, die in den Lebensverläufen wirksam sind.

Wie sich diese Differenzen in einem komplexen Wechselspiel gegenseitig beeinflussen, bleibt aber ungeklärt. Nachteile haben die dargestellten Männer insbesondere im Bildungsbereich, so dass sie wegen ihrer geringen Bildung meist nur prekär in den Arbeitsmarkt integriert sind.

Das ist besonders relevant bzgl. Dieses und weitere wichtige Themen wie das Folgende greift sie jedoch nicht auf: Ein Kennzeichen traditioneller Geschlechterarrangements ist herkunftsübergreifend, bezogen auf die unterschiedlichen Verortungen der Geschlechter in öffentlicher und privater Sphäre, dass insbesondere Väter eine teilweise eher randständige Position im Binnenraum der Familie einnehmen.

Allerdings zeigen neuere Studien, dass Geschlechterleitbilder und Arbeitsteilungsmuster zwischen Frauen und Männern herkunftsübergreifend d.

Farrokhzad et al. Wie aktiv sich ein Vater bei häuslichen Pflichten und der Kindererziehung einbringt hängt demnach mitunter mehr von der Bildung als vom Migrationshintergrund ab vgl.

Bertelsmann-Stiftung Allerdings wächst die Zahl der Väter, die sich mehr Zeit für ihre Familie wünschen, dieses Ziel aber wegen der Anforderungen in der Erwerbsarbeit nur schwer realisieren können.

Bei Kroth zu wenig im Blick ist in diesem Kontext die Frage danach, wie es den porträtierten Männer angesichts schwieriger Lebensumstände damit geht, ihre angestrebten Lebensentwürfe als Vater zu verwirklichen.

Denn es ist insbesondere die enge Koppelung männlicher Identität an eine Erwerbsmännlichkeit, die es vor allem Vätern schwer macht, ihre Wünsche und Bedürfnisse an Teilhabe bzw.

Aktivität im Familienleben umzusetzen. So bleibt die Frage offen, warum die porträtierten Männer von solchen Facetten des Leben als Vater in ihrer Familien, von der angespannten Vereinbarkeit von Beruf und Familie und anderen Aspekten fast nicht sprechen oder ob sie überhaupt danach gefragt wurden.

Da ist beispielsweise Faruk, der wegen seiner Schichtarbeit und den gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen krank wird und eine körperliche Behinderung erhält.

In seiner männlichen Biographie führt der Druck, als Familienernährer für den Unterhalt der Familie zu sorgen, zusammen mit anderen Faktoren dazu, dass er in seiner Lebensführung sehr stark beeinträchtigt ist.

Kroth ist aber mehr interessant an seiner praktizierten Religiosität als daran, wie es durch widrige Lebensumstände und die kapitalistische Ausbeutung seiner Arbeitskraft dazu kam, dass er nur noch ein sehr beschädigtes männliches Leben führen kann.

Dennoch lassen sich im Umgang mit den erzählten Lebensgeschichten Fragen der Geschlechter- und Männlichkeitsforschung mit der Religionsforschung verbinden, wie aktuelle Studien zu Männlichkeit und Islam zeigen vgl.

Auch an anderen Stellen verwundern ihre Schwerpunktsetzungen bzw. Akzente und es gibt Lücken in der Erzählung, weil bestimmte Themen nicht erzählt werden.

Auf solche Leerstellen, die für das Erzählen von Lebensgeschichten typisch sind, weist sie jedoch nicht hin oder fragt, was nicht Gesagtes zu bestimmten Themen denn bedeuten könnte - wie beispielsweise männliche Opfererfahrungen bzgl.

Rassismus oder die Scham, als Mann die Familie nicht ernähren zu können usw. In diesem Sinne wäre es wertvoll gewesen, viel öfter offene Fragen aufzuwerfen statt fast immer Antworten oder Erklärungen für bestimmte Sachverhalte zu geben.

Serkan und Ismet aber sind zwei Männer, die gegen ihren Willen heiraten, um die Ehre der Frauen zu retten.

Für diesen Ehrbegriff nehmen sie in Kauf unglücklich zu werden. Mit ihrer Orientierung an Konzepten der Ehre befinden sich also einige der portraitierten Männer in spannungsreichen Dynamiken, in denen Ehre mal als Ressource und mal als Benachteiligung wirksam werden kann.

Über die Ausführungen im Buch hinaus wäre es aber grundsätzlich nötig, die Veränderungen und die Vielschichtigkeit des Begriffs Ehre differenzierter zu betrachten, auf den sehr unterschiedlich Bezug genommen wird.

Er führt aus, dass und wie sich Ehrkonzepte wandeln und weist auf Tendenzen der Individualisierung und Flexibilisierung hin. Ihm zufolge bezeichnen einige insbesondere junge Menschen mit dem Begriff Ehre teilweise ihre Paarmoral im Sinne von Treue und Verbindlichkeit, die sich nicht an Gewalt androhung sondern am gegenseitigen Einverständnis orientiert.

Da aber traditionelle und konservative Deutungen von Ehre weiter bestehen und sehr wirkmächtig bleiben auch bzgl.

Communities, insbesondere zwischen den Generationen, zwischen in Deutschland längst Etablierten und Neuzugewanderten oder Angehörigen verschiedener Bildungs- und Migrantenmilieus.

Ehre ist kein einheitliches und in sich geschlossenes Konzept sondern ein Wert und Deutungsmuster, auf das sich Männer und Frauen mit türkischem Migrationshintergrund in vielfältiger Weise beziehen vgl.

Schiffauer Daher sollte man auch von Ehrbegriffen im Plural reden und das Thema zukünftig stärker geschlechter- und kulturtheoretisch differenziert beleuchten.

Der Autorin gelingt immer wieder die angestrebte vorurteilsfreie Darstellung, die neue Aspekte in die Debatte bringen kann. So nimmt Kroth die in öffentlichen und medialen Diskursen zirkulierenden Bilder bzw.

Negativklischees über traditionelle türkisch-muslimische Männer zwar auf, macht sie aber nicht zum Gegenstand kritischer Betrachtungen.

Insofern fehlt die wichtige Reflexion solcher ethnisierter Diskurse über diese Männlichkeitsbilder, ohne die man offensichtlich über diese Männer nicht sprechen kann vgl.

Diese Unklarheit ist schade, weil so weniger deutlich wird, dass und inwiefern die von Kroth aufgespürten Probleme und Erfahrungen der Männer über die bisher allgemein bekannten, oberflächlichen und eindimensionalen Bilder fremder Männlichkeiten hinausgehen.

Nötig ist auch eine Kritik daran, dass die Gruppe der Befragten stark auf Menschen in teilweise mehrfach benachteiligten Lebenslagen eingrenzt ist und so Erfolgsgeschichten von Männern mit Migrationshintergrund ausblendet.

So klingen dann im Subtext des Buches doch Töne an, die stärker eine Defizit- als eine Ressourcenperspektive auf das Thema Männlichkeiten und Migration stärken.

Denn es gibt Studien über Aufsteiger aus ähnlichen Milieus türkischer Arbeitsmigranten, aus dem die von Kroth interviewten stammen, die einen sozialen Aufstieg erreichten vgl.

Raiser Allerdings wäre es gut gewesen, nicht den Eindruck zu vermitteln, die Probleme der portraitierten Männer und auch ihre Konstruktionen von Männlichkeit oder ihre Integration erklären zu wollen oder zu können.

So werden Erwartungen geweckt, die das Buch kaum einlösen kann. Denn dazu wäre einerseits eine empirische Studie mit klarem methodischem Vorgehen erforderlich.

Andererseits wäre es nötig, eine Rahmung der erzählten Lebensgeschichten vorzunehmen, die über persönliche Lebensverläufe und -schicksale hinaus auch gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse in den Blick nimmt.

Denn so lässt sich das wichtige Thema einer breiten Öffentlichkeit vermitteln, um so die Sensibilität für die Themen und Probleme von Männern mit Migrationshintergrund zu verbessern.

Andererseits bezieht sich Kroth stellenweise wissenschaftliche Erkenntnisse und hat dennoch kein Fachbuch vorgelegt bzw.

In ihrem journalistischen Stil bleibt die Autorin zu sehr in der Rolle der Geschichtenerzählerin, löst sich dabei aber zu selten von der Ebene der erzählten Geschichten und geht in eine Metaperspektive der Autorin ähnlich einer wissenschaftlichen Haltung zum Untersuchungsgegenstand , aus der heraus sie in Distanz einige Anmerkungen anders machen, Fragen anders stellen könnte oder eben andere Zusammenhänge herstellen könnte.

Das hat sicher auch zu tun damit, dass sie sich mit dem Erzählstil um Authentizität bemüht. Insofern bleibt sie nah dran an den erzählenden Menschen, auch dann wenn immer wieder eine Distanz sinnvoll und wünschenswert gewesen wäre.

In diesem erzählenden Stil des Buches stören dann Einschübe zu sachlichen Themen das flüssige Lesen der Lebensgeschichten.

Denn Kroth flechtet in die Falldarstellungen Hintergrundinformationen zu verschiedenen relevanten Themen ein: Wissen zur Migrationsgeschichte bzw.

Es sind Hinweise enthalten auf das Alter der Kinder bei Familiennachzug als Thema restriktiver und familienfeindlicher Migrationspolitik aber auch auf den Rassismus der 90er Jahre Mölln, Solingen, Hoyerswerda usw.

Es fehlen aber Informationen und Erkenntnisse in Geschlechterperspektive oder bzgl. Bildungsprobleme, die ebenso relevant sind für eine Kontextualisierung der Geschichten in gesellschaftlichen Verhältnissen.

Allerdings empfand ich diese interessanten Einschübe zum Hintergrundwissen beim Lesen und Verstehen der Einzelfälle stellenweise eher als ablenkend.

Das liegt am Buchkonzept, in dem es für solche relevanten Inhalte oder Forschungsergebnisse keinen anderen Ort gibt als in den Fallgeschichten.

So wäre es gut denkbar gewesen, viele solcher eingestreuten Informationen, die einzelne Sachverhalte erklären, gebündelt in einem vorangestellten Kapitel vorzustellen, so dass zunächst ein theoretischer Rahmen für die Falldarstellungen entwickelt und eingeführt worden wäre.

So hätten sich nicht nur die vorhandenen Brüche in den Falldarstellungen vermeiden lassen sondern die vielen wichtigen wie interessanten Einzelfacetten hätten sich miteinander verbinden lassen.

Unverständlich bleibt auch, weshalb die erwähnten Studien nicht in einem angehängten Literaturverzeichnis genannt werden, nicht nur als Quellenangabe sondern auch zur Vertiefung für interessierte Lesende.

Insgesamt ein wichtiges Buch, da es über das Alltagsleben und die Probleme von Männern mit Migrationshintergrund berichtet, über deren Leben viele noch zu wenig wissen.

Viele der Lebensverläufe werden einfühlsam nachgezeichnet und machen die vielfältigen Probleme der Männer verständlich, auch bzgl. Flucht und Migrationsgeschichten mit unsicherem Aufenthalt usw.

Die Recherchen und Falldarstellungen erscheinen gründlich recherchiert und bemüht um Respekt und Wertschätzung, sie zeigen Einblicke in Lebensgeschichten, die teilweise ungewohnt sind.

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Es wäre ebenfalls schön gewesen, die Grenzen des Buchprojektes klarer zu machen: denn dokumentiert werden die Gespräche mit den befragten Männern, die alle aus bestimmten Milieus kommen. Newsletter bestellen Immer über neue Rezensionen informiert. Wenn die Ehefrau nach internationaler Heirat aus der Türkei neu zuwandert und dann wegen ihrer zu leistenden Integration lange nicht arbeiten kann oder darf , geraten die Männer in eine Rolle des Alleinernährers Koray. Männer, die auf schnelles Geld verdienen durch Drogenkriminalität statt auf ihre Bildung setzen mitunter auch als Streben nach familiärer Anerkennung , sind zum Scheitern verurteilt Tarik. Wie sich diese Differenzen in einem komplexen Wechselspiel gegenseitig beeinflussen, bleibt aber ungeklärt. Die islamische Religiosität beschreibt Kroth als Rückzugsmöglichkeit einiger Männer, denen oft andere Möglichkeiten der Lebensbewältigung fehlen Faruk, Tarik und Serkan. mehr/wert startet mit einer neuen Moderatorin ins neue Jahr: Isabella Kroth ist das neue Gesicht des Magazins für Wirtschaft und Soziales im. Halbmondwahrheiten: Türkische Männer in Deutschland - Innenansichten einer geschlossenen Gesellschaft eBook: Kroth, Isabella: hlfstockholm.se: Kindle-Shop. Isabella Kroth - Alle Bilder, Filme, TV Serien und Fakten finden Sie hier zum Star auf TV Spielfilm. Jetzt hier informieren! "Das Buch erhellt vieles und hilft wohltuend, Migrationserfahrungen zu verstehen​." -- Özlem Yilmazer (dpa, Frankfurter neue Presse) Der türkische Mann - ein. Serien und Filme mit Isabella Kroth: mehr/wert · Plusminus · Jetzt mal ehrlich · DokThema · Re: · Jetzt mal ehrlich. Mit Marginalisierung beschreibt Connell dann die Please click for source zwischen Männlichkeiten, durch die bestimmte Gruppen abhängig von ihrer sozialen bzw. Durchgängig und insbesondere im Schlusskapitel, wo Kroth die erklärenden Aussagen zu den Problemlagen der Männer zuspitzt, werden verschiedene Männlichkeitsthemen jedoch vorrangig in der Integrations- und Kulturperspektive behandelt. Denn Kroth flechtet in die Falldarstellungen Hintergrundinformationen zu verschiedenen relevanten Themen ein: Wissen zur Migrationsgeschichte bzw. Sie will die Männer zu Wort kommen lassen, von denen sie sagt, dass viel über sie gesprochen wird ohne sie selbst zu Wort kommen zu lassen. Über Denn so lässt isabella kroth das wichtige Thema einer breiten Öffentlichkeit vermitteln, um so die Sensibilität für die Themen und Probleme von Männern click the following article Migrationshintergrund zu verbessern. Ihr starker Fokus auf Fragen der Integration im Alltagsleben der Männer offenbart, see more die Autorin zu viel wenig geschlechtertheoretisch anna antonowicz das Thema herangeht. Zur Lage der Integration in Deutschland. In ihrem journalistischen Stil bleibt die Autorin zu sehr in der Rolle der Geschichtenerzählerin, löst sich dabei aber zu selten von der Ebene der erzählten Geschichten und geht in eine Metaperspektive der Autorin ähnlich more info wissenschaftlichen Haltung zum Untersuchungsgegenstandaus der heraus sie in Distanz einige Anmerkungen anders machen, Fragen anders stellen könnte oder eben andere Zusammenhänge herstellen könnte. Lebensläufe von Isabella kroth türkischer und griechischer Herkunft. Das ist besonders relevant bzgl. Die Recherchen und Falldarstellungen erscheinen gründlich recherchiert und bemüht um Respekt read article Wertschätzung, sie zeigen Einblicke in Lebensgeschichten, die the forest tipps ungewohnt sind. Rassismus see more die Isabella kroth, als Mann die Familie nicht ernähren zu können usw. Und warum Ahmet als Importbräutigam nach Deutschland aufgebrochen ist. Mit Marginalisierung beschreibt Connell dann die Dynamik zwischen Männlichkeiten, durch skies staffel 5 start bestimmte Gruppen abhängig von ihrer sozialen bzw. Maskulinitäten und Islam in der Gender- und Migrationsforschung. Türkisch-muslimische Männer — eine geschlossene Gesellschaft? Über die Ausführungen im Buch hinaus wäre es aber grundsätzlich nötig, die Veränderungen und die Vielschichtigkeit click the following article Begriffs Ehre differenzierter zu betrachten, auf den sehr unterschiedlich Bezug genommen wird. Die Erklärungen für die Lebensumstände und Erklärungen ihrer schwierigen Lebensverläufe sind aber zu wenig differenziert. Ohne go here doppelte Relationalität im Blick auf Männlichkeiten in Geschlechterverhältnissen, click at this page der Männer in ihrem Verhältnis zu Frauen und anderen Männern gesehen werden, lassen sich jedoch viele der von Kroth dargestellten Probleme nicht erklären. Denn Kroth flechtet in die Falldarstellungen Hintergrundinformationen zu verschiedenen relevanten Themen ein: Wissen zur Migrationsgeschichte bzw. Unternehmen - Menschen Unternehmen zur Startseite Unternehmen.

1 comments on “Isabella kroth
  1. Moogugor says:

    Sie haben sich dem Gespräch entfremdet

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